18.
Jan
2010
Mercator-Projekt am Standort München PDF Drucken E-Mail

Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund der Stiftung Mercator

Am Standort München startete das Mercator-Projekt im Jahr 2006. Nach einer fast zweijährigen Pause wurde auf Initiative der Landeshauptstadt München das Projekt wieder aufgenommen. Das neu geknüpfte kommunale Netzwerk und die Kooperation mit den zentralen Partnern in diesem Feld waren ausschlaggebend für den Start unter neuen Vorzeichen ab Februar 2009.

Am Projekt beteiligt sind:

  • Landeshauptstadt München, Sozialreferat, Stelle für interkulturelle Arbeit, (Finanzgeber, Steuerung des Projektes)
  • Landeshauptstadt München, Schul- und Kultusreferat
  • LMU München - Department Pädagogik und Rehabilitation / Institut für Schul- und Unterrichtsforschung (Prof. Dr. Kiel) und Institut für Sonderpädagogik (Prof. Dr. Heimlich und Dr. Eckerlein) sowie Department I Germanistik, Nordistik, Deutsch als Fremdsprache / Didaktik der deutschen Sprache und Literatur (Prof. Dr. Kiefer und Dr. Steiner)
  • Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Referat III.7, Integration, pädagogische Grundsatzfragen (Dr. Seiser, Dr. Mortensen) und Staatliches Schulamt
  • Stiftung Mercator als Finanzgeber für die Honorare der studentischen FörderlehrerInnen
  • Initiativgruppe – Interkulturelle Begegnung und Bildung e.V.


Mit der Umsetzung des Projektes wurde die Initiativgruppe e.V. beauftragt, nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungen in diesem Bereich und der bereits geleisteten Aufbauarbeit in München.

Zielgruppe des Projekts sind SchülerInnen an Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien, ab Herbst 2009 auch Förderschulen, besonders in den Stadtteilen Münchens, die einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Einwohnern mit Migrationshintergrund haben.

Ein wesentliches Kriterium für die Aufnahme der Schulen ins Projekt ist der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und Sprachförderbedarf an der Schule und das Interesse an interkulturellen Themen bzw. der interkulturellen Öffnung.


Die während der Pilotphase (Februar bis Juli 2009) beteiligte Schulen waren:

Staatliche Hauptschule am Winthirplatz
Staatliche Hauptschule Fürstenriederstraße
Staatliche Hauptschule Wiesentfelserstraße (Neuaubing)

Städtische Carl-von-Linde-Realschule
Städtische Ludwig-Thoma-Realschule

Staatliches Dante-Gymnasium
Städtisches Lion-Feuchtwanger-Gymnasium
Städtisches Willi-Graf-Gymnasium

Von Februar bis Juli 2009 konnten wir dank des Engagements von
34 Lehramtsstudierenden
161 SchülerInnen
in insgesamt 32 Kleingruppen fördern.


Für das Schuljahr 2009 / 2010 (Ausbauphase ab September 2009) werden 9 weitere Schulen aufgenommen:

Städtische Friedrich-List-Wirtschaftsschule

Staatliches Sonderpädagogisches Förderzentrum München Mitte
Staatliches Sonderpädagogisches Förderzentrum München West

Staatliche Hauptschule an der Cincinnatistraße
Staatliche Hauptschule an der Ridlerstraße
Staatliche Hauptschule Simmernstraße

Städtische Salvator-Realschule für Mädchen

Staatliches Michaeligymnasium
Städtisches Sophie-Scholl-Gymnasium

Im Schuljahr 2009 / 2010 engagieren sich 80 Lehramtstudierende an insgesamt 17 Münchner Schulen.


Finanziert durch:

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